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Alles über den Meister des
anspruchsvollen Trashfilms
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Nemesis 2: Die
Vergeltung
(Nemesis 2: Nebula)
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Bisheriger Mittelwert für diesen
Film:
6
von 10 Punkten |
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Es fällt mir schwer, diesen Film zu beurteilen.
Einerseits ist er handwerklich (abgesehen von den billigen
Computereffekten) in Ordnung, andererseits ist die Handlung dünn wie
ein Geldschein.
Im Gegensatz zu vielen anderen Pyun-Streifen dieser und späterer
Zeit wird hier auch gehandelt - und das nicht zu knapp! Am laufenden
Band werden Dinge in die Luft gesprengt und Leute erschossen.
Trotzdem ist Alberts Handschrift zu erkennen: Ab Minute 20 beginnt
eine endlose Verfolgungsjagd... kommt uns das nicht bekannt vor?
Inhaltlich ging man im Gegensatz zu Nemesis 1 andere Wege:
Alex Rain (Olivier Gruner) hat den Kampf gegen die Cyborgs verloren.
70 Jahre später ist die Welt in den Händen der Maschinen (diese
Zukunft wird mit Bildern aus Double Dragon, ebenfalls eine
Karnowski-Schmoeller-Produktion, dargestellt). Die letzten Menschen
haben ein Super-Gen entwickelt, das helfen soll, eine neue
menschliche Rasse zu züchten, die die Cyborgs bezwingen kann. Das
erste damit gezeugte Kind muß aber versteckt werden, also landet man
per Zeitreise im Afrika des späten 20. Jahrhunderts, wo Alex (Sue
Price) bei einem Eingeborenenstamm aufwächst. Der Bountyhunter "Nebula"
(eine Mischung aus Terminator, Predator, und Guyver)
jagt sie, und jagt sie, und jagt sie...
Wie schon erwähnt: Hier ist es recht spektakulär mit anzusehen, wie
gerannt und geballert wird. Trotzdem wirkt das Spektakel irgendwann
ermüdend, und die schlechten Spezialeffekte geben der Sache den
Rest.
Weiterer Minuspunkt: Hauptdarstellerin Sue Price! Sie hat zwar eine
beeindruckende äußere Statur (es soll sogar Leute geben, die sie
attraktiv finden), doch ersetzt diese nicht ihr fehlendes
schauspielerisches Talent. Zum Glück hat sie (hier!) nicht allzuviel
Text.
Aber die amüsanteste Szene hat mit alledem nichts zu tun: Alex zieht
sich um, und wir sehen ganz verschämt nur ihren nackten Rücken.
Toll, oder? Seht euch Nemesis 4 an: Dort rennt sie fast den
ganzen Film über nur mit ein paar Schuhen bekleidet herum! So
gesehen kann man(n) mein Amüsement verstehen.
Alles in allem Actionentertainment auf solidem B-Niveau. Zu echtem
Schund reicht es nicht!
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5 von 10 Punkten |
von Markus Köhler

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Wie habe ich mich damals auf diesen Film gefreut! Nemesis 1 zählt
nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, und
dementsprechend groß war meine Erwartung an die Fortsetzung...
Dementsprechend enttäuscht war ich leider zuerst auch vom Ergebnis!
Auf den ersten Blick bekommt man mit diesem Werk einen billigen
Terminator-Abklatsch serviert, der beinahe ohne Darsteller und
Handlung auskommt. Analysiert man allerdings etwas tiefergehend, so
findet man einen typischen Albert-Film: Eine kostengünstig
inszenierte Hetzjagd durch irgendein Land, in dem man günstig drehen
kann!
Es scheint, als habe Pyun seine Darsteller ohne Drehbuch in Afrika
versammelt, und man hat munter drauflos improvisiert. Der Film ist
wie schon gesagt eine einzige actionreiche Hetzjagd zwischen Alex
und dem Cyborg. Allerdings wurde hier im Gegensatz zu den
Fortsetzungen noch Wert auf eine gute Inszenierung gelegt, so dass
keine Langeweile aufkommt! Ständig explodiert etwas, und es gibt
massig Shootouts zwischen den Kontrahenten.
Was den Film ziemlich runterzieht sind die billigen Computereffekte,
die u.a. für den Cyborg verwendet wurden... Hier hätte mehr drin
sein müssen (oder evtl. weniger, denn der Tarnschild ist nicht
unbedingt nötig).
Trotzdem ein netter kleiner Actioner, den man sich öfters mal
"nebenbei" ansehen kann!
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7 von 10 Punkten |
von Kai Schmidt

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