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Es begann wie ein Märchen... bis die deutsche Synchro
einsetzte. Kathy Irelands Stimme ließ schlimmes und noch schlimmeres
befürchten. Dann fiel sie in ein Loch und wir befanden uns in
Atlantis, welches sich unter der Erde befindet, nachdem es von
Außerirdischen gegründet wurde, die hier notlanden mußten.
Kostengünstigerweise sehen sie aus wie Menschen und ihr Atlantis
besteht aus Fabrikaltbauten und Zivilisationsmüll. (Wer den Anfang
verpasst hat, glaubt er befinde sich in einem Endzeit-Streifen).
Nach einer langen dreiviertel Stunde begann es endlich, ein
Albert-Film zu werden (bisher war es typischer
Golan-Globus-Streifen), denn es begann die Verfolgungsjagd. Und ich
dachte schon Albert ginge die Puste aus. Kathy, mit herrlichem
Charakternamen, der humoristische Höhepunkt des Films (selbst
anschauen!), unterlässt es zwar zu rennen, doch schnell laufen kann
sie auch. Und wenn sie doch mal eingeholt wird, erscheint mein Spezi
Thom Matthews und darf den Heldenmütigen Retter geben. Er kommt,
rettet, verschwindet und.... (wird nicht verraten.) Nun ja, er sorgt
wenigstens für ein bißchen, wenn auch schlechte, Action, denn davon
gibt es hier nicht viel. Aber so schlecht wie es sich jetzt hier
anhört ist er im Gesamteindruck eigentlich nicht. Wenn er fertig
ist, hinterlässt er ein befriedigendes Gefühl. Man hat
unterhaltsamen Mega-Trash gesehen und sich dabei nicht geschämt. Ich
habe nur dreimal auf die Uhr gesehen, bei schlechten Albert-Streifen
schaue ich vorneweg 8 Mal . Trotzdem vergehen 79 Minuten sehr
langsam. Also: Ansehen auf eigene Gefahr, wer Trash, und ich meine
echten Trash, mag, wird sich schütteln, alle anderen müssen damit
leben, daß es mit Reise zum Mittelpunkt der Erde
weitergeht.
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4 von 10 Punkten |
von Markus Köhler

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