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Alles über den Meister des
anspruchsvollen Trashfilms
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Das Alien vom Highway
(Deceit)
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Bisheriger Mittelwert für diesen
Film:
0,55 von 10 Punkten |
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Ist es ein Film?
Angeregt durch den wunderbar trashigen Titel, versuchte ich diesen
Film (?) eine ganze Weile aufzutreiben... vergeblich.
Ist es ein Film?
Dann bekam ich ihn zum Geburtstag geschenkt, und frage mich
seitdem, ob ich solche Freunde verdient habe (Anmerkung des
Webmasters: HÄHÄHÄ!)
Ist es ein Film?
Als ich das Cover sah, überkam mich eine seltsame Angst,
und es dauerte 2 Tage, bis ich mich traute, die Kassette in den
Rekorder zu schieben.
Ist es ein Film?
Der Wahrnehmung nach dauerte es etwa 18 Stunden, bis die
Credits zu laufen begannen. Ich musste die Tortur ja bis zum Schluss
durchstehen, um den Rest der Welt davor zu warnen.
Ist es ein Film?
NEIN!!! Nein, das ist
definitiv kein Film. Es ist ein Zustand. Zelluloidverschwendung.
Geldverschwendung. Die (ich wage es beinahe nicht, es so zu nennen)
"Story" spielt sich größtenteils in einem einzigen Raum ab. Es wird
gefaselt und rumgebrüllt, man überlegt sich, wie man zum nächsten
Fick kommt, es wird gelogen (!), um ans Ziel zu kommen. Es gibt nur
5 Personen, die hier Rollen übernommen haben (ich versuche, die
Attribute "Film, Handlung, und Darsteller" zu umgehen), es gibt
keine Action, keine Spezialeffekte, KEINEN FILM.
Und wenn Samantha Phillips zu dem intergalaktischen Cop (der rein
zufällig in den Körper einer vorher Getöteten schlüpft) meint, er
sei ein Philosoph, war ich kurz davor, zu schwören, nie wieder fern
zu sehen... denn HIER haben wir den Beweis: Fernsehen verblödet!
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0,1 von 10 Punkten |
von Markus Köhler

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"Bitte laß mich einen Film für dich drehen, Menahem."
"Nein Albert, du hast kein Talent. Such dir einen anderen
Geldgeber!"
"Ich kann dir mit nur 50 Dollar und etwas Koks schon morgen einen
kompletten Film abliefern!"
"Wenn du das schaffst, werde ich dich unter Vertrag nehmen!"
Hierbei handelt es sich um einen der schlechtesten Filme, oder das
bizarrste Experiment aller Zeiten. Je nach Standpunkt kann man dem
Werk durchaus etwas abgewinnen. Als Film gesehen, ist das Werk nur
im Vollrausch zu ertragen. Als Experiment betrachtet, stellt Albert
hier eindrucksvoll unter Beweis, daß man 5 Darsteller dazu bringen
kann, sich vollständig zu blamieren, indem man sie durch Drogen dazu
bringt, sinnlose Dialoge zu improvisieren, und etwas zu
philosophieren. Der ganze "Film" scheint improvisiert! Niemand wäre
schizophren genug, ein Drehbuch für diesen Mist verfasst zu haben.
Das ständige Gelüge Baileys geht einem nach den ersten 2
"Storywendungen" auf die Nerven. Als dann noch Brick Bardo (!!)
auftaucht, wird es vollends unerträglich, die Dialoge werden noch
schwachsinniger. Immerhin wird hier meine "Brick Bardo Theorie"
untermauert: Auf die Frage "Brick... Was ist das eigentlich für ein
Name?" antwortet er "Ich wurde nach einem Idol benannt."
Auch die "Ausstattung" und die "Kameraführung" nerven nach 30
Minuten (wenn man denkt, es KANN doch nicht mehr schlimmer werden)
gewaltig. Fast der komplette "Film" spielt in einem Lagerhaus, man
sieht ständig die selben Bilder, kein Soundtrack im Hintergrund, nur
die Dialoge tragen zur Soundkulisse bei! Irgendwie ist aber der
Originaltitel "Deceit" (Betrug) sehr gut gewählt ;-)
Der Hammer kommt aber erst in den Credits: "Special Thanks to
Jean-Claude Van Damme, without whom this production would not have
been possible"... Da scheint Koksnase Van Damme also den Stoff
geliefert zu haben, denn niemand außer Norbert Weisser wäre
bescheuert genug, bei vollem Bewußtsein in diesem Film mitzuspielen!
Ich kenne nur 2 Personen, die "Das Alien vom Highway" komplett
durchgestanden haben (mich eingeschlossen). Geistige Folgeschäden
sind nach dem "Genuß" dieses Films aber nicht auszuschließen.
"Du bist ja ein Philosoph."
"Ich bin nur ein Filmemacher."
"Und du bist engagiert, Albert! Auf eine gute Zusammenarbeit."
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1
von 10 Punkten |
von Kai Schmidt

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